Viele deutsche Unternehmen haben nach der russischen Invasion in die Ukraine im Jahre 2022 den russischen Markt verlassen und sich von ihren dortigen Tochterunternehmen getrennt.
Die russischen Vorschriften für die Abwicklung russischer Unternehmen mit ausländischem (europäischem) Kapital wurden seit Kriegsbeginn schrittweise verschärft; deutsche Unternehmen, die den Marktexit nun vollziehen möchten, stehen daher vor der Frage, wie mit den russischen Unternehmensbeteiligungen verfahren werden soll:
- Wie kann eine russische Tochtergesellschaft liquidiert werden?
- Welche Vorgaben und Schritte sind für einen sanktionskonformen Verkauf zu beachten?
- Ist das Herunterfahren in einen „Winterschlaf“ möglich?
- Wäre das (kostenfreie) Übertragen an das lokale Management denkbar?