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Seminar
Termin: 19.06.2023
Ort: Mainz, Deutschland
Veranstalter: IHK für Rheinhessen (Mainz)

Auch wenn die Importabwicklung oft in die Hände des Spediteurs oder Zollagenten gelegt wird, müssen Importeure die ordnungsgemäße Verzollung sicherstellen und haften dafür. Wo können dem Spediteur oder Unternehmen typische Fehler unterlaufen? 

Das Seminar veranschaulicht zunächst den Importprozess von der Verladung im Drittland bis zur Ankunft im Betrieb. Anhand der einzelnen Schritte wie Gestellung, Vorübergehende Verwahrung, Annahme der Zollanmeldung und letztendlich die Zollschuldentstehung und Überlassung zum zollrechtlich freien Verkehr, lernen die Teilnehmer den Importprozess im Detail kennen.

Im Anschluss geht der Referent auf die wichtigsten Grundlagen des Imports ein: Zolltarif, Zollwert, Warenursprung, Präferenzen sowie Verbote und Beschränkungen. Wie hoch sind die Eingangsabgaben? Welche Dokumente sind erforderlich? Kenntnisse in diesen Bereichen und die richtige Abgabe der ATLAS-Zollanmeldung beziehungsweise Überprüfung des Steuerbescheids sind für eine sorgenlose und effiziente Importabwicklung unabdingbar. Welche Pflichtangaben in der Importzollanmeldung erforderlich sind und welche Fehler häufig gemacht werden, wird anhand eines Beispiels in simulierter Zollumgebung demonstriert.

Am Ende des Seminars wird anhand praktischer Beispiele erläutert, welche Maßnahmen bei Kenntnis von falsch gelaufenen Importen zu treffen sind und wie sich Unternehmen auf eine Zollprüfung vorbereiten sollten.

Dieser Artikel ist relevant für:

Zoll und Einfuhr