(GTAI) - Neben Öl und Gas schlummern noch weitere Rohstoffe in algerischen Böden, die bislang kaum abgebaut werden. Durch die Industrialisierungspolitik der algerischen Regierung kommt aber auch dem Bergbausektor eine immer größere Bedeutung zu. Drei Projekte stehen dabei im Fokus.
In Gara Djebilet im Südwesten Algeriens liegen umfangreiche Eisenerzvorkommen mit geschätzten Reserven von rund 3,5 Milliarden Tonnen. Im Februar 2026 begann die industrielle Förderung nach jahrzehntelanger Planung. Ziel ist vor allem die Nutzung des Eisenerzes für die Herstellung von Stahlprodukten für die heimische Industrie. Eine Abnehmerbranche könnte die sich im Aufbau befindliche Automobilindustrie sein. Langfristig sollen bis zu 50 Millionen Tonnen Eisenerz gefördert werden. Damit würde Gara Djebilet zu einem bedeutenden Eisenerzstandort im globalen Vergleich werden.
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