(GTAI) - Eines der großen Infrastrukturvorhaben Australiens, die Hochgeschwindigkeitsbahn zwischen Sydney und Newcastle, tritt mit dem Start der Entwicklungsphase in die für Unternehmen relevante Phase ein. Für deutsche Produktzulieferer und Technologieanbieter ergeben sich konkrete Geschäftsmöglichkeiten.

Die Beschaffung für das technisch anspruchsvolle Projekt regelt die High Speed Rail Authority (HSRA). Sie identifiziert 17 separate Arbeitspakete. Deutsche Unternehmen können insbesondere in den folgenden Bereichen auf Aufträge hoffen:

  • Tunnel- und Spezialtiefbau:
    Da etwa 60 Prozent der Strecke zwischen Sydney und Newcastle unterirdisch verlaufen soll, sind Leistungen im Tunnelbau, vor allem Tunnelbohrmaschinen und Bauhilfsmaßnahmen, Schacht- und Portalbau sowie Geotechnik und Erfahrungen in der Baulogistik gefragt.
  • Bahnsysteme und Systemintegration:
    Zu den zentralen Beschaffungsfeldern gehören Fahrstrom- und Energieversorgung sowie Leit- und Sicherungstechnik (äquivalent zum europäischen Zugsicherheitssystem European Train Control System; ETCS), Telekommunikation sowie Betriebsleitsysteme für Hochgeschwindigkeitszüge, die bis zu 320 Kilometer pro Stunde fahren.
  • Bahnhöfe und städtische Anbindung:
    Der Bahnhofsbau ist eng verknüpft mit der Regionalentwicklung. Neben dem Bau der Stationen gilt es, Anbindung an bestehende Verkehrsnetze zu schaffen. Ebenso werden digitale Betriebssteuerungssysteme benötigt.
  • Planung und andere Dienstleistungen:
    In der Entwicklungsphase des Projekts wird die Nachfrage nach Leistungen für das Umwelt- und Genehmigungsmanagement sowie nach BIM (Building Information Modeling)-basierter Planung der Infrastrukturanlagen entstehen.

Lesen Sie den vollständigen Artikel bei Germany Trade & Invest