(GTAI) - Brasiliens Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie nutzt die Chancen, die sich aus dem hochproduktiven und stetig wachsenden Agrobusiness ergeben. Ein großer Teil der Investitionen zielt auf den Export ab, doch viele Impulse kommen auch vom großen Binnenmarkt. Im Jahr 2025 wurden 73 Prozent der Produktion im Inland verkauft. Die Dynamik der Branche verdeutlicht sich daran, dass im Durchschnitt zwei Betriebe pro Tag ihr Geschäft starten.
Nach einem starken Preisanstieg 2024 stabilisierten sich die Verbraucherpreise für Lebensmittel im vergangenen Jahr. Die höchste Inflation 2025 verzeichneten Kaffee, Schokolade und Kakao sowie Mangos. Doch in diesem Jahr soll das Klimaphänomen El Niño die Ernte schwächen. Wirtschaftswissenschaftler rechnen deshalb für 2026 mit einer kräftigeren Inflation in der Ernährungswirtschaft. Neben dem Klima beeinflussen auch der Wechselkurs und die globale Nachfrage nach brasilianischen Exportprodukten die Nahrungsmittelpreise in Brasilien.
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