(GTAI) - Die britischen Haushalte gaben 2025 nominal rund ein Drittel mehr aus als noch 2021. Insgesamt beliefen sich ihre Konsumausgaben laut dem britischen Statistikamt ONS auf knapp 2,1 Billionen Euro. Etwa 16 Prozent davon entfielen auf Nahrungsmittel und Getränke.

Für den britischen Lebensmittelmarkt bedeutete das jedoch lange Zeit kein reales Wachstum. Fast der gesamte Zuwachs war höheren Preisen geschuldet. Inflationsbereinigt lagen die Ausgaben für Nahrungsmittel und Getränke 2025 auf dem Niveau von sechs Jahren zuvor.

Seit 2026 zeichnet sich eine leichte Belebung ab. In den ersten acht Monaten legten die Umsätze mit Nahrungsmitteln und Getränken langsam, aber stetig zu, obwohl die Konsumausgaben insgesamt zurückgingen. Dazu trugen der sogenannte "In-Eating"-Substitutionseffekt, aufgeschobene größere Anschaffungen und Sonderfaktoren wie die Fußballweltmeisterschaft bei.

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