(VDMA - Die Exporte der Allgemeinen Lufttechnik sowie der Verfahrenstechnischen Maschinen und Apparate haben sich im ersten Halbjahr 2026 insgesamt positiv entwickelt, allerdings mit deutlichen Unterschieden zwischen Ländern und Regionen. Während die Exporte der Verfahrenstechnik nach China kräftig zulegen konnten, kamen in der Allgemeinen Lufttechnik wichtige Wachstumsimpulse insbesondere aus Frankreich und der Schweiz. Gleichzeitig entwickelten sich wichtige Absatzmärkte sehr unterschiedlich. Eine breite internationale Aufstellung bleibt daher für die Unternehmen von zentraler Bedeutung.
Die Exporte von Verfahrenstechnischen Maschinen und Apparaten aus Deutschland sind im ersten Halbjahr 2026 um nominal 4,9 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden Waren im Wert von rund 3,9 Milliarden Euro ausgeführt. Im Gesamtjahr 2025 hatte das Exportvolumen bei 7,7 Milliarden Euro gelegen. Die regionalen Entwicklungen unterschieden sich in den ersten sechs Monaten 2026 deutlich. Besonders dynamisch entwickelte sich das Geschäft mit dem zweitwichtigsten Einzelmarkt China, wohin die Ausfuhren um 39,6 Prozent auf 326 Millionen Euro zulegten. China hatte 2025 noch starke Rückgänge verzeichnet. Auch die Ausfuhren in die USA, den wichtigsten Einzelmarkt der Branche, entwickelten sich gut und stiegen um 6,3 Prozent. Positive Impulse kamen zudem aus der EU. Die wichtigste Abnehmerregion für Verfahrenstechnik aus Deutschland vereint 43 Prozent des Exportvolumens und wies ein Wachstum von 3,6 Prozent auf. Dementgegen standen deutliche Rückgänge in einzelnen Regionen. So sanken die Lieferungen in den Nahen und Mittleren Osten um 17,2 Prozent auf rund 139 Millionen Euro. Die Zahlen verdeutlichen damit die sehr unterschiedlichen Marktbedingungen, denen sich die Unternehmen der Verfahrenstechnik weltweit gegenübersehen.
Lesen Sie den vollständigen Artikel auf der Website des VDMA