(GTAI) - Die Urbanisierung in Indonesien konzentriert die steigende Wassernachfrage auf engem Raum, besonders in den Millionenstädten Javas. Neben den Haushalten brauchen auch die Landwirtschaft und die expandierende Industrie mehr Wasser. Zwar erhält Indonesien insgesamt viel Niederschlag, jedoch mit großen regionalen und saisonalen Unterschieden. Der meiste Regen fällt in wenig besiedelten Gebieten.
Zugang zu "verbessertem Trinkwasser" (Wasserquellen, die vor äußerer Verunreinigung geschützt sind) hatten Ende 2025 nach offiziellen Angaben 93,2 Prozent der Haushalte. Einen Leitungsanschluss besitzen jedoch erst rund 20 Prozent. Die meisten Haushalte versorgen sich, wo möglich, aus Oberflächengewässern und Quellen oder über Pumpen und Brunnen direkt aus dem Grundwasser. Letzteres wird mehr und mehr zum Problem für Städte wie Jakarta und Semarang, die dadurch weiter absinken und noch anfälliger für Überschwemmungen werden. Alternativ kaufen die Haushalte Wasser in Flaschen – ein einträgliches Geschäft für Konzerne wie Nestlé.
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