(BMWE) - Vom 01.06. bis zum 05.06.2026 führt DEinternational in Zusammenarbeit mit der Delegation der deutschen Wirtschaft für Zentralasien und VDMA e.V., im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), eine Geschäftsanbahnungsreise nach Kasachstan durch.

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen.

Kasachstan ist ein industrieorientiertes Land, das mit mehr als 5000 Mineral- und Rohstofffeldern zu den rohstoffreichsten Ländern der Erde gehört. Die dort vorhandenen Rohstoffe sollen vor Ort verarbeitet werden, um die heimische Wertschöpfung zu steigern. Von praktisch allen in der Natur vorkommenden Elementen des Periodensystems sind förderbare Vorkommen nachgewiesen, 60 von ihnen, darunter Kupfer, Gallium, Chrom, Blei, Zinn, Zink, Mangan, Beryllium, Wismut, Kadmium, Kobalt, Niob, Rhenium, Lithium, Tantal, Titan, Arsen, Silber, Baryte, Molybdän, Selen und Wolfram werden aktiv gefördert. Laut den neuesten statistischen Angaben spielt der Bergbausektor (ausschließlich Öl- und Gasförderung) eine wesentliche Rolle in der kasachischen Wirtschaft und beträgt etwa 13-17 Prozent an der gesamten nationalen BIP-Struktur.

Die mineralische Rohstoffbasis Kasachstans erstreckt sich über viele Regionen des Landes, von denen jede auf unterschiedliche Ressourcen spezialisiert ist.

Zielgruppen in Deutschland sind kleine- und mittelständische Unternehmen, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene freie Berufe und wirtschaftsnahe Dienstleister mit Geschäftsbetrieb in Deutschland mit entsprechendem Branchenschwerpunkt Bergbau / Rohstoffe / Bergbautechnik.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit von der Größe des Unternehmens:

  • 250 EUR (netto) für Unternehmen mit weniger als 2 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 10 Beschäftigten
  • 850 EUR (netto) für Unternehmen mit weniger als 150 Mio. EUR Jahresumsatz und weniger als 750 Beschäftigten
  • 1.500 EUR (netto) für Unternehmen ab 150 Mio. EUR Jahresumsatz oder ab 750 Beschäftigten

Individuelle Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten werden von den Teilnehmenden selbst getragen.

Für alle Teilnehmenden werden die individuellen Beratungsleistungen in Anwendung der De-Minimis-Verordnung der EU bescheinigt. Teilnehmen können maximal 12 Unternehmen. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt, wobei KMU Vorrang vor Großunternehmen haben.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.