(BMWE) - Vom 19.10. bis zum 23.10.2026 führt die Deutsche Industrie- und Handelskammer in Japan (AHK Japan), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE), eine Geschäftsanbahnung nach Japan durch. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft und wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen.

Der japanische Markt für medizinische Biotechnologie wächst dynamisch. 2024 erreichte er ein Volumen von 27,76 Mrd. EUR und soll bis 2033 auf rund 54,57 Mrd. EUR anwachsen. Treiber sind der demografische Wandel, der steigende Bedarf an personalisierter Medizin, moderner Diagnostik sowie Zell- und Gentherapien. Staatliche Förderprogramme und die aktualisierte Biotechnologie-Strategie 2024 stärken Forschung, Entwicklung und Produktion und positionieren Japan als wichtigen und stabilen Innovations- und Investitionsstandort.

Für deutsche KMU bieten sich attraktive Marktchancen, insbesondere in den Bereichen Biopharmazeutika, Zell- und Gentherapien, regenerative Medizin, In-vitro-Diagnostik, digitale Gesundheit sowie Bioproduktion und Prozessautomatisierung. Der Markteintritt erfordert jedoch lokale Partnerschaften, technologische Differenzierung und eine langfristige, vertrauensbasierte Zusammenarbeit.

Die Teilnahme erfolgt im Rahmen der De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil beträgt je nach Unternehmensgröße zwischen 250 und 1.500 EUR (netto), Reise- und Aufenthaltskosten tragen die Teilnehmenden selbst. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt, KMU werden bevorzugt berücksichtigt. 

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie auf der Website von Dreberis bzw. im Projektflyer

Anmeldefrist ist der 22.05.2026.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.