(GTAI) - Saudi-Arabien nimmt im Chemiemarkt des Golfkooperationsrats (Gulf Cooperation Council, GCC: Saudi-Arabien, Vereinigte Arabische Emirate, Katar, Kuwait, Oman und Bahrain) eine klar dominierende Stellung ein und prägt die Entwicklung der Region maßgeblich. Die Petrochemie bildet dabei das industrielle Rückgrat des saudi-arabischen Chemiesektors und bestimmt sowohl Produktionsstruktur als auch Exportausrichtung.

Nach Angaben des regionalen Chemieverbands Gulf Petrochemicals and Chemicals Association erreichte der petrochemische Markt im GCC im Jahr 2025 ein Volumen von rund 96 Milliarden US-Dollar (US$). Für den Zeitraum von 2026 bis 2032 wird ein durchschnittliches jährliches Wachstum von 5,7 Prozent erwartet. Damit dürfte das Marktvolumen bis 2032 auf etwa 141 Milliarden US$ anwachsen. Legt man den saudi-arabischen Anteil an den regionalen Produktionskapazitäten von rund drei Vierteln zugrunde, ergibt sich rechnerisch ein Marktvolumen von etwa 72 Milliarden US$ im Jahr 2025 und rund 106 Milliarden US$ im Jahr 2032. Dieses Wachstum wird vor allem durch die hohe Verfügbarkeit kostengünstiger Einsatzstoffe sowie die steigende Nachfrage aus nachgelagerten Industrien wie Verpackung, Bauwirtschaft und Automobilindustrie getragen.

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