(GTAI) - Taiwans Wirtschaft erlebt einen enormen Wachstumsschub: Im 1. Quartal 2026 stieg das reale Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahresquartal um 14,6 Prozent. Die Warenexporte legten um 51 Prozent zu, die Exportbestellungen um 66 Prozent. Die wertmäßigen Importe erhöhten sich um 34,8 Prozent. Solche Zuwachsraten hat die Insel seit den 1980er Jahren nicht mehr verzeichnet, als Taiwan zu einem der Tigerstaaten avancierte.
Diese Entwicklung spiegelt einen durch künstliche Intelligenz ausgelösten Superzyklus wider. Dieser basiert stark auf Lieferungen von Halbleitern und Informationstechnologien aus Taiwan, die wiederum weitere Investitionen in Produktionskapazitäten nach sich ziehen. Beispielsweise hat der US-Chipentwickler AMD im Mai 2026 angekündigt, etwa 10 Milliarden US-Dollar in die Entwicklung des KI-Ökosystems in Taiwan investieren zu wollen. Traditionelle Branchen haben an dem Wachstum jedoch nur wenig Anteil.
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