(GTAI) - Ungarn bringt ein zehnjähriges Programm zur Modernisierung seiner Eisenbahn auf den Weg. Der Ende Juli 2026 von der Regierung aufgesetzte Baross-Gábor-Plan sieht bis 2035 Investitionen von 3.550 Milliarden Forint vor. Das sind umgerechnet knapp 10 Milliarden Euro. Die Finanzierung soll vorrangig aus EU-Mitteln stammen.
Geplant sind die Sanierung wichtiger Schienenstrecken, die Modernisierung großer Bahnhöfe und der Ausbau des Vorortverkehrs. Vorgesehen sind zudem neue Fahrzeuge für den Intercity- und den Budapester Vorortverkehr sowie Batterie- und Hybridzüge für nicht elektrifizierte Strecken. Mehr Kapazitäten und bessere Anschlüsse an Logistikzentren sollen den Güterverkehr stärken.
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