(GTAI) - Für die Modernisierung von Iraks Eisenbahn sollen noch im Juli die Vorbereitungen für erste Beschaffungen starten. Das mit 1 Milliarde US-Dollar (US$) veranschlagte Iraq Railways Extension and Modernization Project (IREM) erneuert die Strecke vom Hafen Umm Qasr im Süden bis ins nordirakische Mossul. Rund 80 Prozent der Ausgaben entfallen auf Signaltechnik. Dies sagten Anfang Juni gegenüber GTAI Vertreter der Weltbank, die IREM vollständig finanziert.

Anfang Juli bestätigten die Weltbank-Vertreter den Zeitplan. Mit einer Veranstaltung Ende August wollen sie - auch deutsche - Firmen für das Vorhaben interessieren. Erste Beschaffungen sollen über Weltbank-Verfahren vorbereitet werden. Konkretes dazu war Anfang Juli noch nicht veröffentlicht. Mitte Juni hatte Iraks neue Regierung ein weitaus größeres Bahnprojekt beerdigt: Das Infrastrukturprojekt "Development Road" hatte auch Bahninvestitionen für über 10 Milliarden US$ vorgesehen. Details zum Stopp fehlen, IREM ist davon laut Weltbank aber nicht betroffen. Allerdings wartete die Bank Anfang Juni noch auf eine voll funktionsfähige Regierung. Nach den Parlamentswahlen im November 2026 sind aktuell erst 14 von 23 Kabinettsposten besetzt.

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