(BMWE) - Vom 21.09.2026 bis zum 24.09.2026 führt die trAIDe GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine Geschäftsanbahnung nach Kenia durch. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme, die im Rahmen der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft und des Markterschließungsprogramms für KMU umgesetzt wird.

Kenia gehört zu den wirtschaftlich stärksten Ländern in Ost- und Zentralafrika. Mit einem BIP von rund 115 Milliarden US-Dollar (2024) und einer Bevölkerung von etwa 52,5 Millionen investiert das Land zunehmend in die Gesundheitsinfrastruktur, digitale Gesundheitslösungen und Medizintechnik. Die Vision 2030 und Reformprogramme zur wirtschaftlichen Entwicklung fördern kontinuierliches Wachstum, eine bessere Grundversorgung und den Ausbau von Infrastruktur.

Regierungsinitiativen stehen im Zentrum dieser Entwicklung. Die kenianische Regierung hat sich verpflichtet, bis 2030 allen Bürgern eine flächendeckende Gesundheitsversorgung zu gewährleisten, das Krankenversicherungssystem auszubauen und die Investitionen in öffentliche und private Gesundheitseinrichtungen deutlich zu erhöhen. Parallel werden Kooperationen mit internationalen Partnern gefördert, um Technologietransfer und die Modernisierung des Gesundheitswesens voranzutreiben.

Ökonomische und strategische Prioritäten unterstützen diesen Trend. Kenia etabliert sich als regionales Wirtschafts-, Handels- und Logistikzentrum, modernisiert seine städtische und ländliche Infrastruktur und investiert in private Gesundheitsdienstleister, Labore und Medizintechnikprojekte. Die steigende Nachfrage nach medizinischer Versorgung, digitale Gesundheitslösungen und Modernisierungsprojekte bieten attraktive Chancen für internationale Technologiepartner.

Für deutsche Unternehmen ergeben sich hierdurch vielversprechende Marktchancen. Besonders gefragt sind hochmoderne Medizintechnik, digitale Gesundheitssysteme, Diagnostiklösungen und Krankenhausinfrastruktur. Deutsche Firmen können ihre Technologie- und Datenexpertise einbringen und Partnerschaften mit privaten Kliniken sowie öffentlichen Einrichtungen eingehen, um den kenianischen Markt zu erschließen und langfristig zu etablieren.

Das Markterschließungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie dient den teilnehmenden deutschen Unternehmen zur Entwicklung von wertvollen Kooperationsbeziehungen mit ausgewählten lokalen Geschäftspartnern, die im Rahmen der Geschäftsreise getroffen werden. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt, Besuche bei Referenzprojekten, Unternehmen und Institutionen der Gesundheitsbranche organisiert sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten/innen und Multiplikatoren in Kenia vorgestellt. Unternehmen erhalten dabei bereits im Vorfeld individuelle Unterstützung zum Markteintritt in Kenia sowie gezielte Marktinformationen durch ein branchenspezifisches Zielmarkt-Webinar inklusive Handouts. Während der Geschäftsreise erhalten Unternehmen ebenfalls die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen vor ausgewählten potenziellen Geschäftspartnern der Sicherheitsbranche in Nairobi vorzustellen.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 1.500 EUR (netto). Zur Teilnahme berechtigt sind maximal 12 deutsche Unternehmen der Gesundheitsbranche mit Geschäftstätigkeit in Deutschland. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Sichern Sie sich daher jetzt einen der begrenzten Teilnahmeplätze.

Anmeldeschluss: 21.06.2026

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.