Zum 1. Januar 2026 tritt Bulgarien der Europäischen Währungsunion bei und führt den Euro als offizielles Zahlungsmittel ein. Neben dem stabilen Wechselkurs erfüllt Bulgarien alle Konvergenzkriterien wie die Preisstabilität und solide öffentliche Finanzen – das bestätigen die Europäische Zentralbank und die EU-Kommission.
Während der wirtschaftlichen Transformation war der bulgarische Lev ab 1997 im Verhältnis 1:1 an die D-Mark und ab 1999 an den Euro gekoppelt. Der insbesondere den Deutschen bekannte Wechselkurs von 1 Euro zu 1,95583 Leva hat dem Land zu geldpolitischer Stabilität verholfen. Die Einführung des Euro schafft Investitionssicherheit, reduziert Transaktionskosten und stärkt weiter die internationale Wettbewerbsfähigkeit bulgarischer Unternehmen.