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(GTAI) - Ägypten hat sich das Ziel gesetzt, bis 2027 einen Anteil von 60 Prozent der kommunalen Abfälle von schätzungsweise jährlich rund 30 Millionen Tonnen der Wiederverwertung zuzuführen. In den Fokus rückte daneben besonders die Gewinnung von Energie aus Abfällen, Deponiegasen oder Klärschlamm; dies angesichts der Beeinträchtigung der Energiemärkte infolge des Irankrieges.  

Für die energetische Nutzung von Abfällen und Reststoffen gibt es einige Bedingungen. Deponiegase etwa können nur dann genutzt werden, wenn die Abfälle auf einer entsprechend geregelten Deponie liegen. Bisher landet in Ägypten noch ein erheblicher Anteil des Mülls in der Umwelt oder in offenen Deponien. Müllverbrennungsanlagen müssen verlässlich mit ausreichend Abfall versorgt werden. Die mit Blick auf höhere Recyclingquoten durchaus hilfreiche Aktivität informeller Müllsammler und -sortierer wirkt dem unter Umständen entgegen. Die Herstellung von synthetischen Kraftstoffen auf Basis von gebrauchtem Pflanzenöl bedingt ebenfalls eine zuverlässige Sammlung, um eine stabile Versorgung mit den notwendigen Rohmaterialien zu erreichen.

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