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(GTAI) - Angola treibt den Ausbau seiner Infrastruktur voran. Hintergrund ist das Ziel, die Abhängigkeit vom Erdöl zu verringern und neue Wachstumsfelder in den Bereichen Bergbau, Landwirtschaft, Industrie und Logistik zu erschließen. Eine zentrale Rolle spielt der Lobito-Korridor, der den Hafen Lobito über die Benguelabahn mit dem Kupfergürtel der Demokratischen Republik Kongo und künftig verstärkt mit Sambia verbindet.

Laut einer 2026 veröffentlichten Studie der Weltbank ist der Korridor ein Schlüsselprojekt für die wirtschaftliche Diversifizierung Angolas und entwickelt sich zunehmend von einer reinen Rohstoffexportroute zu einer integrierten Wirtschafts- und Logistikachse. Rückgrat des Korridors ist die modernisierte Benguelabahn, die Hafen, Schienenverkehr, Straßennetze und Logistikplattformen miteinander verknüpft. Betrieben wird die Strecke von der Lobito Atlantic Railway, einem Konsortium aus dem belgischen Bahnbetreiber Vecturis sowie dem portugiesischen Bauunternehmen Mota-Engil und dem Rohstoffhändler Trafigura.

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