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(BMWE) - Vom 2. bis 6. November 2026 führt die AHK USA im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie eine Geschäftsanbahnungsreise in die USA durch. 

Die Reise konzentriert sich auf besonders von Naturkatastrophen betroffene Regionen, darunter Miami und Los Angeles. Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend deutsche KMU. 

USA als dynamischer Wachstumsmarkt für katastrophenresilientes Bauen und innovative Bauwirtschaft

Die Vereinigten Staaten zählen zu den weltweit bedeutendsten Märkten für die Bauwirtschaft und bieten deutschen KMU ein äußerst attraktives Umfeld für den Markteintritt, insbesondere im Bereich katastrophenresilientes Bauen und widerstandsfähige Materialien. Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse wie Hurrikans, Überschwemmungen, Starkregen, Waldbränden und Hitzeperioden wächst der Bedarf an Baukonzepten, die Gebäude und Infrastrukturen gezielt gegen die Einwirkungen von Wind, Wasser und Feuer schützen. Staatliche Programme und Investitionen in resiliente Infrastruktur verstärken diese Entwicklung zusätzlich. Besonders hervorzuheben sind die Zielregionen Miami, Florida, und Los Angeles, Kalifornien, die aufgrund ihrer spezifischen Risikoprofile als Vorreiter für resilientes Bauen gelten. 

Ein zentrales Merkmal des US-Bausektors ist seine hohe Innovationsdynamik im Umgang mit Naturgefahren. Forschungseinrichtungen, Universitäten und Unternehmen entwickeln kontinuierlich neue Lösungen, um Gebäude und Infrastrukturen robuster gegenüber extremen Umweltbedingungen zu machen. Dazu zählen unter anderem sturmresistente Fassaden- und Dachsysteme, wasserabweisende und überflutungssichere Konstruktionen, feuerhemmende Materialien sowie digitale Planungsmethoden zur Risikoanalyse und Schadensprävention.

Für deutsche KMU mit Spezialisierung in diesen Bereichen ergeben sich ausgezeichnete Kooperations- und Exportchancen. Die Bauwirtschaft in den USA zeichnet sich durch eine hohe Nachfrage, starke Investitionstätigkeit und ein innovationsfreundliches Umfeld aus. Beide Regionen verfügen über bedeutende Baucluster mit einer Vielzahl an Projektentwicklern, Bauunternehmen, Ingenieurbüros sowie öffentlichen Auftraggebern. Gleichzeitig bieten sie Zugang zu hochqualifizierten Fachkräften und relevanten Netzwerken im Bereich resilientes Bauen und Katastrophenschutz. 

Ziel der Geschäftsanbahnung ist es, deutsche Anbieter mit relevanten US-amerikanischen Marktakteuren zu vernetzen und konkrete Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen. Vor Ort haben die teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, individuelle Geschäftsgespräche mit potenziellen Partnern zu führen, Projektstandorte und Best-Practice-Beispiele zu besichtigen sowie sich über aktuelle Marktanforderungen und regulatorische Rahmenbedingungen zu informieren. Ergänzt wird das Programm durch eine Fachveranstaltung, bei der die deutschen Unternehmen ihre Lösungen einem ausgewählten Publikum präsentieren können, sowie durch Networking-Formate mit Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand. 

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme beträgt, abhängig von der Unternehmensgröße, zwischen 250 und 1.500 EUR (netto). 

Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2026.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden. 

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