(KfW) - Geopolitische Krisen und Konflikte, handelspolitische Unsicherheiten und der wachsende Konkurrenzdruck aus China belasten den deutschen Außenhandel nachhaltig. Insgesamt 30 Prozent der deutschen Mittelständler mit Auslandsgeschäft gehen daher davon aus, dass ihre grenzüberschreitenden Umsätze in den kommenden drei Jahren sinken werden. Davon rechnen 6 Prozent sogar mit einem starken Rückgang. Ein Wachstum ihrer Auslandsumsätze sehen knapp ein Viertel aller auslandsaktiven Mittelständler, 47 Prozent erwarten keine Veränderungen.
Das sind Ergebnisse einer neuen Studie von KfW Research zum Auslandsgeschäft des deutschen Mittelstands. Die Befragung der Unternehmen fand im Januar 2026 statt, also noch vor Beginn des Kriegs im Iran. Seitdem dürften sich die Einschätzungen noch einmal zum Negativen verändert haben.
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