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(BMWE) - Die digitale Einkaufsinitiative Südostasien hat es sich zum Ziel gesetzt, Transparenz in die Beschaffungsmärkte der südostasiatischen Staaten Vietnam, Thailand, Malaysia, Philippinen, Indonesien, Singapur, Laos und Kambodscha zu bringen. Sie findet im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) statt und ist Teil des Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). 

Vom 15. Juni bis 3. Juli 2026 erhalten teilnehmende deutsche Unternehmen zum fünften Mal die Gelegenheit, in digitalen Einzelgesprächen gezielt mit potenziellen Lieferanten aus Südostasien in Kontakt zu treten und neue Beschaffungspotentiale zu erschließen.

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e. V. (BME) wird die Einkaufsinitiative Südostasien zusammen mit den Auslandshandelskammern (AHKs) der Region, den Industrie- und Handelskammern in Köln, Dortmund und Frankfurt sowie dem Ostasiatischen Verein e. V. (OAV) realisieren. Erstmal ist auch die AHK Singapur als Partner mit dabei, um die Potentiale des Landes aufzuzeigen. „In den letzten Ausgaben des Formats konnten über 800 B2B-Meetings durchgeführt werden, und das Feedback war sowohl auf Einkaufs- als auch auf Lieferantenseite sehr positiv“, erklärt Olaf Holzgrefe, Leiter der Abteilung BME International. Gemeinsam mit den Partnern aus Vietnam, Malaysia, Thailand, Myanmar, Singapur, den Philippinen, Indonesien, Laos und Kambodscha wird der BME auch im kommenden Jahr deutschen Unternehmen einen gezielten Zugang zu neuen Lieferquellen in der Region eröffnen.

Konkrete Bedarfe der einkaufenden Unternehmen stehen im Fokus

Vor Beginn der Veranstaltung werden der BME und die jeweiligen Auslandshandelskammern (AHKs) das Anforderungs- und Angebotsprofil der beiden Seiten passgenau abfragen. Die deutschen einkaufenden Unternehmen können dabei ein detailliertes Bild Ihrer Bedarfe auf der Veranstaltungsseite hinterlegen. Die AHKs in Südostasien identifizieren daraufhin qualifizierte Lieferanten und bereiten diese gezielt auf das Event vor.

Durch spezielle Lieferantenseminare erhalten geeignete Unternehmen aus der Region nicht nur fachliche Unterstützung, sondern auch direkte Einblicke in die Anforderungen deutscher Einkaufsunternehmen. Interessierte Zulieferer werden dabei über konkrete Bedarfe, Qualitätsstandards sowie die relevanten Beschaffungsprozesse informiert, einkaufende Unternehmen können Ihre Bedarfe konkret in die Region kommunizieren und so auf ihre spezifischen Anforderungen hinweisen. Im Anschluss können sie aus der Vorauswahl für sie passende Lieferanten auswählen und diese an einem Tag ihrer Wahl digital treffen. 

Im Mittelpunkt der digitalen B2B-Gespräche stehen auch 2026 wieder zentrale Warengruppen wie Metallbau, Guss- und Schmiedeteile, Stanz- und Biegeteile, Kunststoffbauteile, Spritzguss, Elektronikkomponenten, Schweißbaugruppen, Montageleistungen, Produktionsmaterial sowie zeichnungsgebundene Teile. Zusätzlich werden IT- und Ingenieurdienstleistungen in das Programm einbezogen.
Effiziente und direkte Marktübersicht übersichtlich präsentiert
Durch die gezielte Ausrichtung auf ausgewählte Produktgruppen erhalten deutsche KMU einen qualifizierten und effizienten Zugang zu passenden Lieferanten aus Südostasien. Diese können Sie in einer übersichtlichen Vorstellung selektieren und in koordinierten digitalen B2B-Terminen weiter kennenlernen.  Die Initiative bietet damit eine wertvolle Gelegenheit, neue Beschaffungsquellen zu identifizieren und das eigene Lieferantennetzwerk strategisch zu erweitern. 

Lieferketten bleiben auch im Jahr 2026 eine Herausforderung. Mit der Einkaufsinitiative Südostasien eröffnet der BME sowohl international tätigen Unternehmen als auch kleinen und mittleren Betrieben (KMU) einen strukturierten und unkomplizierten Zugang zu vielversprechenden Märkten und relevanten Warengruppen in der Region. Die Marktchancen sind erheblich – sowohl für Unternehmen mit bestehenden Geschäftsbeziehungen in Südostasien als auch für Einkaufsorganisationen, die den regionalen Beschaffungsmarkt erstmals erschließen möchten.

Deutsche Unternehmen können bis zum 21. März 2026 ihre individuellen Bedarfe für die Märkte Vietnam, Malaysia, Thailand, Myanmar, Laos, Singapur, Kambodscha, Indonesien und die Philippinen über die Plattform www.bmematchmaking.com an den BME melden. Die Teilnahme für deutsche einkaufende Unternehmen ist kostenfrei.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.

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