(BMWE) - Vom 14.03.2027 bis zum 18.03.2027 führt die trAIDe GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine Geschäftsanbahnung in die Republik Côte d'Ivoire durch.
Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme, die im Rahmen der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft und des Markterschließungsprogramms für KMU umgesetzt wird.
Côte d'Ivoire gehört zu den wirtschaftlich dynamischsten Ländern Westafrikas und weist ein starkes Wirtschaftswachstum, ein hohes Bevölkerungswachstum sowie eine fortschreitende Urbanisierung auf. Vor diesem Hintergrund befindet sich der Gesundheitssektor des Landes in einem umfassenden Modernisierungsprozess, in dessen Zuge Krankenhäuser, Gesundheitszentren und spezialisierte Einrichtungen ausgebaut werden. Diese Entwicklungen führen zu einer stetig wachsenden Nachfrage nach moderner Medizintechnik.
Der ivorische Markt für medizinische Geräte ist stark importabhängig, da lokale Produktionskapazitäten kaum vorhanden sind. Sowohl der öffentliche als auch der private Gesundheitssektor investieren kontinuierlich in moderne Medizintechnik. Internationale Entwicklungsprojekte und öffentlich-private Partnerschaften fördern den Ausbau von Krankenhäusern und Gesundheitszentren, wodurch deutsche Unternehmen die Möglichkeit erhalten, ihre Produkte und Dienstleistungen effektiv am Markt zu positionieren.
Besonders gefragt sind Lösungen in den Bereichen Krankenhausausstattung, Diagnostik- und Labortechnik, bildgebende Verfahren, OP-Ausstattung und medizinische Verbrauchsmaterialien. Unternehmen, die integrierte Lösungen inklusive Planung, Installation, Schulung und Wartung anbieten, können langfristige Wettbewerbsvorteile erzielen und nachhaltig zur Modernisierung der ivorischen Gesundheitsinfrastruktur beitragen.
Für deutsche Unternehmen der Gesundheitswirtschaft und Medizintechnik eröffnen sich in der C Côte d'Ivoire attraktive Marktchancen, insbesondere da ihr internationaler Ruf für Qualität, Präzision und Langlebigkeit auf dem ivorischen Markt sehr geschätzt wird. In Kombination mit technologischem Know-how und umfassendem Service können sie sowohl öffentliche als auch private Gesundheitseinrichtungen effektiv unterstützen und langfristige Partnerschaften aufbauen, die zur Modernisierung des ivorischen Gesundheitswesens beitragen.
Das Markterschließungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie dient den teilnehmenden deutschen Unternehmen zur Entwicklung von wertvollen Kooperationsbeziehungen mit ausgewählten lokalen Geschäftspartnern, die im Rahmen der Geschäftsreise getroffen werden. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt, Besuche bei Referenzprojekten, Unternehmen und Institutionen der Gesundheitsbranche organisiert sowie allgemeine und branchen- bzw. themenspezifische Informationen durch deutsche und lokale Experten/innen und Multiplikatoren in der Côte d'Ivoire vorgestellt.
Unternehmen erhalten dabei bereits im Vorfeld individuelle Unterstützung zum Markteintritt in die Côte d'Ivoire sowie gezielte Marktinformationen durch ein branchenspezifisches Zielmarkt-Webinar inklusive Handouts. Während der Geschäftsreise erhalten Unternehmen ebenfalls die Möglichkeit, ihre Produkte und Dienstleistungen vor ausgewählten potenziellen Geschäftspartnern der Gesundheitsbranche in Abidjan vorzustellen.
Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 250 und 1.500 EUR (netto). Zur Teilnahme berechtigt sind maximal 12 deutsche Unternehmen der Gesundheitsbranche mit Geschäftstätigkeit in Deutschland. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Anmeldeschluss: 15.11.2026
Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer
Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden.