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(DIHK) - Algerien liegt nah, baut spannende Energie-Projekte auf und Investitionshemmnisse ab: Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), attestiert dem Land viele Pluspunkte.

Der flächenmäßig größte Staat Afrikas sei "ein wichtiger Partner für die deutsche Wirtschaft in der Maghreb-Region", stellt Treier vor dem Hintergrund der Algerien-Reise von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck am 7. und 8. Februar klar. "Das Land hat nicht zuletzt wegen seiner geografischen Nähe zu Europa, seiner vergleichsweisen großen und jungen Bevölkerung eine hohe Attraktivität für unsere Wirtschaft."

Algeriens Ökonomie sei traditionell stark geprägt vom Öl- und Gassektor, so der DIHK-Außenwirtschaftschef weiter. "Allerdings sehen wir, dass die Diversifizierungspolitik Algeriens allmählich Früchte trägt: Neben der Modernisierung und dem Ausbau des Kohlenwasserstoffsektors setzt Algerien vor allem auf den Aufbau anderer Sektoren wie zum Beispiel der erneuerbaren Energien, der Agrar- und Ernährungswirtschaft, Bergbau, Gesundheits- oder Bauwirtschaft. Nicht zu vergessen der Automotive-Sektor."

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