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(GTAI) - Die kasachische Energiewirtschaft befindet sich im Umbruch. In den vergangenen Jahren konnte der alternde Kraftwerkspark mit dem steigenden Stromverbrauch nicht Schritt halten. Das rohstoffreiche Kasachstan musste Elektrizität aus Russland importieren. Nun gehen lange geplante Gasturbinenkraftwerke sowie Wind- und Solarparks eines nach dem anderen ans Netz. Sie sollen dafür sorgen, dass Kasachstan ab 2027 keinen Strom mehr importieren muss. Für die kasachische Regierung ist die Energieautarkie jedoch nur ein Zwischenziel.

Das zentralasiatische Land will mit günstigem Strom Datenzentren im Land ansiedeln und die überschüssige Elektrizität exportieren. Dafür möchte Kasachstan neben Gas und erneuerbaren Energien auch seine großen Kohlereserven nutzen. Die Regierung kündigte an, bis 2030 acht neue Kohlekraftwerke mit einer Gesamtkapazität von über 5 Gigawatt zu errichten. Der fossile Brennstoff ist auch in Kasachstan nicht unumstritten. Deshalb soll moderne Ausrüstung zum Einsatz kommen, um die Umweltbelastung möglichst gering zu halten. 

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