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(GTAI) - Die Mongolei verfügt über umfangreiche Rohstoffvorkommen, aber nur eine begrenzte verarbeitende Industrie. Die Wirtschaft des Landes lebt vor allem vom Export von Kohle sowie Kupfererz und Kupferkonzentrat nach China. Rund 90 Prozent der Ausfuhren gehen in das Nachbarland. Insbesondere Kupfer hat sich dank hoher Weltmarktpreise und einer robusten Nachfrage zu einem wichtigen Devisenbringer entwickelt. Die steigenden Exporterlöse haben der mongolischen Wirtschaft in den vergangenen Jahren zusätzliche Impulse verliehen.

Dies verschafft der Regierung Spielraum, neben Infrastrukturprojekten auch Vorhaben zur Weiterverarbeitung von Rohstoffen voranzutreiben. Ziel ist es, mehr Wertschöpfung im Land zu schaffen und qualifizierte Arbeitsplätze aufzubauen. Im Juni 2026 wurde ein lange geplantes Investitionsprojekt für den Bau einer Kupferschmelze vergeben. Weitere Vorhaben zeichnen sich bei der Verarbeitung von Eisenerz, Gold und Uran ab. Die damit verbundenen Milliardeninvestitionen könnten auch Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Anbieter eröffnen.

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