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(GTAI) - Die Recyclingquote ist im Landesmaßstab noch niedrig und wird durch eine starke Informalität begrenzt. Die entstehende Lücke zwischen Menge und Verwertung sorgt für einen dauerhaften Investitionsbedarf – insbesondere bei Vorsortierung, Materialrückgewinnung, Kompostierung/Bioabfallbehandlung, RDF‑Aufbereitung (Refuse-Derived Fuel/Ersatzbrennstoffe) und digitaler Erfassung.

Kurzfristig bleibt die Deponieinfrastruktur ein zentraler Hebel: Der Fokus liegt auf der Aufrüstung bestehender Standorte (Abdichtung, Gasfassung, Sickerwasserbehandlung, Umweltmonitoring) sowie auf neuen Anlagen, die stärker auf Rückgewinnung und Energie zielen. In der Praxis treiben internationale Betreiber und Konsortien diese Modernisierung voran. SUEZ kündigte zum Beispiel für Rabat (Oum Azza) den Bau und Betrieb eines Abfallbehandlungs- und Verwertungszentrums an, das jährlich 850.000 Tonnen aus 13 Kommunen aufnimmt und als "green landfill" weniger als die Hälfte deponieren soll; dabei werden Flüssigreste u. a. für Biogas genutzt.

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