(GTAI) - Marokkos Energieinfrastruktur sieht sich angesichts des raschen Ausbaus bei Erzeugungskapazitäten zunehmend mit Engpässen bei der Stromübertragung konfrontiert. Der staatliche Energie- und Wasserversorger Office National de l’Electricité et de l’Eau Potable (ONEE) legt daher aktuell einen Schwerpunkt darauf, die geografischen Ungleichgewichte zwischen den Erzeugungszentren im Süden und den weit entfernten Großverbrauchern im Zentrum und Norden des Landes zu beseitigen.
Zu den dringenden Vorhaben zählt der Bau einer 1.000 Kilometer langen Ultra-Hochspannungsleitung (UHV) für eine Leistung von 2.000 Megawatt von Boujdour nach Tensift. Sie soll im Dezember 2028 in Betrieb gehen. Ein Generalunternehmer (Engineering, Procurement and Construction, EPC) für das Projekt soll 2026 per Ausschreibung gefunden werden. Die Präqualifikations-Phase dafür läuft bis zum 15. Januar 2026.
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