(GTAI) - Die mexikanische Regierung hat am 26. August 2026 das Entwicklungsprogramm "Programa de Desarrollo CFE 2026-2030" für den staatlichen Stromversorger Comisión Federal de Electricidad (CFE) vorgestellt. Es ist Teil des ambitionierten Infrastrukturplans Plan México und soll sicherstellen, dass die Stromversorgung mit dem erwarteten Wachstum von Industrie und Wirtschaft Schritt hält. Der Handlungsbedarf ist groß: Bereits heute stößt die Strominfrastruktur in mehreren Industrieregionen des Landes an ihre Grenzen, vor allem im Zentrum und im Norden.
Das Programm sieht von 2026 bis 2030 Investitionen in Höhe von umgerechnet 36,4 Milliarden US-Dollar (US$) beziehungsweise 651 Milliarden mexikanische Pesos vor. Es ersetzt den bisherigen Geschäftsplan und konkretisiert die Ausbau- und Investitionsstrategie des Staatsunternehmens bis zum Ende der Amtszeit von Präsidentin Claudia Sheinbaum (2024-2030). Bei der Finanzierung setzt es auf gemischte Investitionsmodelle staatlicher und privater Geldgeber, wobei CFE stets eine Mehrheit von mindestens 54 Prozent an den jeweiligen Projekten halten soll. Hintergrund ist die energiepolitische Strategie der Regierung, die Energiesouveränität als zentrale Voraussetzung für die nationale Versorgungssicherheit betrachtet.
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