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(GTAI) - Die Mongolei hat ein politisch turbulentes Jahr hinter sich. Erst trat Mitte 2025 der Premierminister aufgrund wochenlanger Proteste zurück. Im Herbst versuchte dann das Parlament erfolglos, seinen Nachfolger Gombojavyn Zandanshatar abzusetzen. Auslöser waren interne Machtkämpfe in der regierenden Mongolischen Volkspartei sowie Differenzen zur Höhe von Förderabgaben im Bergbau. Bis zu den nächsten Parlamentswahlen im Jahr 2028 dürfte die Lage angespannt bleiben.

Für die 14 von der Regierung forcierten Megaprojekte, die das Land wirtschaftlich voranbringen sollen, ist die politische Lage denkbar ungünstig. Dennoch hält die Regierung daran fest, Investoren für große Industrieprojekte zu finden und damit die Basis für ein langfristiges Wirtschaftswachstum zu legen. Auf den langjährigen Exportschlager Kohle ist kaum noch Verlass, da die Nachfrage im Hauptabnehmerland China schwächelt und sich aufgrund der dort fortschreitenden Energiewende wohl auch nicht mehr erholen wird.

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