(GTAI) - Norwegen verfügt über eines der leistungsfähigsten und finanzstärksten Gesundheitssysteme Europas. Der Gesundheitssektor wird überwiegend aus öffentlichen Mitteln finanziert. Daher bestimmen staatliche Investitionsentscheidungen, Krankenhausbudgets und gesundheitspolitische Prioritäten die Nachfrage nach Medizintechnik maßgeblich. Rund 90 Prozent der Medizintechnikbeschaffungen erfolgen über öffentliche Einrichtungen.
Mit einem Marktvolumen von mehr als 2 Milliarden Euro zählt Norwegen laut der International Trade Association trotz seiner geringen Bevölkerungszahl zu den attraktivsten Medizintechnikmärkten Nordeuropas. Neben dem Ausbau der Gesundheitsinfrastruktur fördert die Regierung zunehmend Gesundheitsinnovationen und digitale Versorgungslösungen. Marktanalysen erwarten bis 2030 jährliche Wachstumsraten von 3 bis 5 Prozent. Für Anbieter von Medizintechnik, Digital-Health-Anwendungen und Automatisierungslösungen ergeben sich günstige Wachstumsperspektiven.
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