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(DIHK) - Die internationalen Geschäfte deutscher Unternehmen geraten zunehmend unter Druck. Neue Handelshemmnisse erschweren ihre internationalen Aktivitäten und bremsen ihre Geschäftsentwicklung: Mehr als zwei Drittel der auslandsaktiven Unternehmen (69 Prozent) spüren eine Zunahme – so viele wie noch nie seit Beginn der Erhebung. Trotz einer leichten Stimmungsaufhellung bleiben die Geschäftserwartungen insgesamt im Minus. Das sind zentrale Ergebnisse der aktuellen DIHK-Umfrage „Going International 2026“, an der sich bundesweit 2.400 international aktive Unternehmen beteiligt haben. Die Befragung lief vom 2. bis zum 13. Februar 2026 und damit noch vor Beginn des Krieges im Nahen Osten. 

„Der freie Welthandel bekommt immer tiefere Risse“, sagt Volker Treier, Außenwirtschaftschef der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). „Unsere Unternehmen stoßen weltweit auf mehr Zölle, mehr Auflagen, mehr Unsicherheit. Das bremst Wachstum und kostet Wettbewerbsfähigkeit. Hinzu kommt ganz aktuell der Krieg im Iran mit seinen Auswirkungen auf den internationalen Handel: Containerhandel und Luftfracht werden dadurch zusätzlich erheblich teurer.“

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