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(GTAI) - Die Steigerung der Nahrungsmittelproduktion in Ruanda ist allein schon wegen des jährlichen Bevölkerungswachstums von rund 400.000 Menschen dringend notwendig. Weil im Agrarbereich insgesamt zu wenig investiert wird, steigen die Nahrungsmittelimporte des kleinen Landes stetig und erhöhen die Abhängigkeit von Devisen.

Dichte Besiedelung und Erosion stellen Herausforderungen 
Ein Problem ist der Platzmangel: Mit über 550 Einwohnern pro Quadratkilometer ist Ruanda ist eines der am dichtesten besiedelten Länder der Welt. Hinzu kommt die überwiegend bergige Landschaft, die das Anlegen größerer Anbauflächen erschwert. Der Platzmangel macht den Einsatz innovativer Anbaumethoden interessant. Auch Erosion ist ein Problem durch die weitgehend gerodeten Wälder. Diverse Geber engagieren sich daher bei der Aufforstung sowie dem Terrassenanbau.

Weil das Wachstumspotenzial des Agrarsektors begrenzt ist, wird Ruanda dauerhaft Nahrungsmittel importieren, unter anderem aus den umliegenden Ländern Uganda, Tansania und Kenia. Weizen und Speiseöl werden bislang fast komplett importiert, vor allem aus Russland und der Ukraine. Die Regierung wirbt um Investitionen unter anderem in den Bereichen Zucker, Aquakultur, Speiseöl, Reis, Mais, Gemüse und Dünger.

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