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(GTAI) - Der größte Bauherr in der Region ist Serbien. Das Westbalkanland erweitert sein staatliches Rechenzentrum in Kragujevac. Bosnien und Herzegowina hat Vorhaben in der Pipeline, darunter ein konkretes Großprojekt bei Mostar. Nordmazedonien plant sein erstes nationales Rechenzentrum. Diese Entwicklung eröffnet Lieferanten von technischer Infrastruktur, Dämmung, Brandschutz, energieeffizientem Bauen sowie Baumaschinen, Baustoffen und Dienstleistungen Projektchancen. Der Ausbau der Rechenzentrumskapazitäten verläuft dabei in den einzelnen Ländern unterschiedlich schnell.

Die zunehmende Digitalisierung von Wirtschaft und Verwaltung, das starke Wachstum bei Cloud-Diensten und künstlicher Intelligenz (KI) sowie steigende Anforderungen an Rechenleistung erhöhen den Bedarf an moderner Rechen- und Speicherinfrastruktur auf dem Westbalkan deutlich. Die Voraussetzungen für den Ausbau der Branche sind gegeben: Die Region ist über mehrere internationale Glasfasertrassen an die europäischen Datenverkehrsnetze angebunden. Die für Rechenzentren erforderliche und vergleichsweise günstige Energie ist vorhanden. Alle drei Länder verfügen grundsätzlich über leistungsfähige Hochspannungsnetze und Übertragungsknoten. Je nach Standort müssen teilweise jedoch noch Netzanschlusskapazitäten zugebaut werden. Donau, Save, Neretva, Vardar und ihre Nebenflüsse stellen ausreichend Wasser zur Kühlung zur Verfügung. Schließlich fungiert der Westbalkan als Durchgangskorridor für den überregionalen Datenverkehr zwischen Mittel- und Südosteuropa.

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