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(DIHK) - Der wichtigste Exportmarkt deutscher Unternehmen entwickelt sich vom Stabilitätsanker zum Risikofaktor für die deutsche Konjunktur. Knapp ein Jahr nach dem sogenannten Liberation Day und der jüngsten Ankündigung pauschaler US-Zölle auf Importe aus nahezu allen Ländern verschärfen sich die handelspolitischen Spannungen weiter – mit spürbaren Folgen für die deutsche Wirtschaft. Das zeigt eine Sonderauswertung der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) auf Basis der bundesweiten Umfrage deutscher Unternehmen mit Auslandsgeschäften.  

Die Belastungen gehen dabei weit über reine Zollkosten hinaus: Mehr als zwei Drittel der Unternehmen mit US-Geschäft nennen die handelspolitische Unsicherheit als besonderes Hindernis ihrer Aktivitäten. 54 Prozent berichten von steigenden Kosten in den Zollverfahren und wachsender Bürokratie. „Ausgerechnet die USA, die der EU regelmäßig übermäßige Bürokratie vorhalten, treiben mit ihrer Zollpolitik selbst den administrativen Aufwand massiv in die Höhe“, so Volker Treier, DIHK-Außenwirtschaftschef. „Gerade die komplexen Vorgaben bei Stahl- und Aluminiumzöllen bringen viele Unternehmen an ihre Belastungsgrenze.“  37 Prozent aller befragten Unternehmen sind von sektoralen Zöllen auf Stahl und Aluminium betroffen – im Maschinenbau sogar 62 Prozent – mit branchenübergreifenden Effekten entlang der Wertschöpfungsketten.

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