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(GTAI) - Anfang Juni 2022 präsentierte die schwedische Regierung ein Update des Nationalen Plans für Transportinfrastruktur bis 2033. "Wir tätigen die größten Infrastrukturinvestitionen aller Zeiten. Mehr Menschen werden mit dem Zug zur Arbeit fahren, sicher auf der Straße unterwegs sein und Waren auf dem Seeweg verschicken können. Wir bauen das Verkehrssystem um und treiben die grüne industrielle Revolution mit Investitionen im ganzen Land voran", warb Infrastrukturminister Tomas Eneroth.

Der Großteil der Mittel wird in über 70 Großprojekte fließen. Die Vorhaben kosten rund 10 Millionen Euro und umfassen ein breites Spektrum. Im Bahnbereich handelt es sich hauptsächlich um den zweispurigen Ausbau viel befahrener Strecken, die Erhöhung der zulässigen Fahrgeschwindigkeit sowie um die Modernisierung und den Ausbau von Bahnhöfen. Hinzu kommen die Implementierung des Systems für Management und Steuerung des Eisenbahnverkehrs (ERTMS) sowie weitere Digitalisierungs- und Automatisierungslösungen. Im Straßentransport soll unter anderem in Verkehrstelematik (Intelligent Transportation Systems), Sicherheitsmaßnahmen, Radwege und den nachhaltigen Nahverkehr investiert werden. Darüber hinaus stehen der Streckenausbau und Modernisierungen auf dem Plan.

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