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(GTAI) - Seit 2014 sind lediglich 3 Gigawatt an Übertragungskapazitäten hinzugekommen. Dabei handelt es sich um ein einziges Leitungsprojekt mit der Bezeichnung TransWest Express, das in naher Zukunft Windstrom aus Wyoming nach Arizona, Nevada und Südkalifornien transportiert.

Das US-Energieministerium DoE (U.S. Department of Energy) hat die Defizite bei Übertragungskapazitäten untersucht und dabei festgestellt, dass ein langfristiger Ausbau im Wert von bis zu 80 Milliarden US-Dollar (US$) nötig ist. Der wirtschaftliche Nutzen aus dieser Großinvestitionen würde der Untersuchung zufolge einen doppelt so hohen Betrag erreichen. Eine praktische Umsetzung ist bislang aber nicht erfolgt. Der Ingenieursverband ASCE (American Society of Civil Engineers) spricht abweichend vom DoE von einem Investitionsstau von 35,4 Milliarden US$, der bis 2039 aufgelöst werden sollte.

An Investoren, auch privaten, fehlt es nicht. Im Gegenteil wurden mehrere Anläufe unternommen, darunter die Vorhaben “Power from the Prairie”, “Grain Belt Express Clean Line” und “Zephyr Power Transmission”. Doch scheiterten alle Versuche an nicht erteilten Baugenehmigungen.

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