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(BMWK) - Vom 23.09. bis 27.09.2024 führt AHP International im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) gemeinsam mit der Chamber of Commerce in Glasgow und unterstützt durch ein breites Netzwerk rund um die schottische Wasserstoffwirtschaft eine Geschäftsanbahnungsreise nach Schottland durch. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU in Zusammenarbeit mit der Exportinitiative Energie. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Schottland hat das Potenzial, sowohl in Europa als auch weltweit eine wichtige Rolle bei der Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft zu spielen. Mit einer potenziellen Gesamtgröße des Wasserstoffmarktes von 126 TWh, basierend auf der Produktion von erneuerbarem Wasserstoff, hat die schottische Regierung die Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft zu einer wichtigen strategischen Priorität erklärt. Das Vereinigte Königreich strebt bis zum Jahr 2030 den Aufbau von Wasserstofferzeugungskapazitäten in einer Größenordnung von 10 Gigawatt an, dies entspricht in etwa der Leistung Deutschlands. Die zu installierende Kapazität in Schottland soll 5 Gigawatt betragen, was einer jährlichen Produktion von 700.000 bis 800.000 Tonnen Wasserstoff entspricht. Die genaue Menge hängt von der jeweiligen Stromzusammensetzung aus blauem und grünem Strom ab. Bis 2045 soll die installierte Kapazität auf 25 Gigawatt steigen. Zudem ist Schottland zu einem wichtigen Akteur der globalen Energiewende avanciert und steht an der Spitze der Entwicklung einer Wasserstoffwirtschaft, die sowohl mit den eigenen Zielen der Kohlenstoffreduzierung in Einklang steht als auch bedeutende Möglichkeiten für eine internationale Zusammenarbeit bietet, insbesondere mit europäischen Industriemächten wie Deutschland.

Das Programm bietet einen umfassenden Einblick in Wasserstoffwirtschaft vor Ort, insbesondere im Aufbau einer Grünen Wasserstoffinfrastruktur. Die Geschäftsanbahnung eröffnet Perspektiven für Geschäftspotentiale für Investitionen und Kooperationen und erleichtert teilnehmenden deutschen Unternehmen den Markteinstieg in Schottland. Die individuellen B2B-Termine und Gruppentermine bieten den Unternehmen Gelegenheit, sich zu präsentieren und Marktpotentiale auszuloten. Im Zentrum der Geschäftsanbahnungsreise steht die Vermittlung von qualifizierten und individuellen Erstkontakten zu potenziellen Vertriebspartnern und Abnehmern im öffentlichen und privaten Sektor, Netzwerken und Fachverbänden in Schottland, die auf das Profil der deutschen Teilnehmenden zugeschnitten sind. Während der gemeinsamen Programmpunkte werden Gruppenbesuche bei relevanten Behörden und Ministerien, Unternehmen, Innovationszentren und Instituten wahrgenommen. Bei jedem Teilnehmenden werden zu Beginn des Projektes konkrete Bedarfe und Erwartungen an die Teilnahme, das Programm und die Einzeltermine abgefragt. Zudem erhalten die Teilnehmenden spezifische Marktinformationen in Form eines Zielmarktwebinars und entsprechenden Handouts.

Das Programm richtet sich insbesondere an KMU, Selbstständige der gewerblichen Wirtschaft sowie fachbezogene Freiberufler und wirtschaftsnahe Dienstleistungsunternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland und entsprechenden Branchenschwerpunkten im Bereich der Wasserstoffwirtschaft. Bei der Vergabe der Teilnehmerplätze wird daher kleinen und mittleren Unternehmen Vorrang gegenüber Großunternehmen eingeräumt.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Förderprojekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 28.06.2024

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden. 

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