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(BMWK) - Vom 13.05.2024 bis zum 17.05.2024 führt enviacon international, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), gemeinsam mit der AHK Marokko eine Geschäftsanbahnungsreise nach Marokko durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU).

Marokkos Luft- und Raumfahrtindustrie hat in den letzten Jahren ein bemerkenswertes Wachstum verzeichnet, mit historischen Raten von etwa 20 Prozent vor der Pandemie. Internationale Schwergewichte wie Safran, Airbus und Boeing haben bereits bedeutende Investitionen im Land getätigt. Das marokkanische Industrieministerium hat ehrgeizige Ziele für die Sicherung und Verbesserung zukünftiger Aufträge festgelegt. 

Unter der Schirmherrschaft von König Mohammed VI wurden bereits elf Investitionsprojekte im Gesamtwert von 160 Millionen US-Dollar durchgeführt, wodurch über 2.000 direkte Arbeitsplätze geschaffen wurden. Der Verband der marokkanischen Luft- und Raumfahrtindustrie (GIMAS) strebt die Erschließung neuer Absatzmärkte an und initiierte 2020 das „Morocco Aeronautics 4.0“-Programm. Dieses Programm betont die Förderung von Hochtechnologie, Digitalisierung und umweltfreundlichen Technologien, wobei die Reduzierung von CO2-Emissionen eine Priorität ist, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. 

Die kürzliche Eröffnung des SABCA-Werks in Nouaceur und die Kapazitätserweiterungen von Unternehmen wie Hexel und GENAS deuten auf anhaltende Investitionen und Entwicklungsmöglichkeiten in Marokkos Luftfahrtindustrie hin. Internationale Kooperationen in der Weltraumforschung, wie die Unterzeichnung der Charta der Arab Space Cooperation Group 2019, spiegeln das Engagement Marokkos in der Entwicklung innovativer Luft- und Raumfahrttechnologien wider.

Marokko bietet deutschen Luftfahrtunternehmen attraktive Chancen durch einen wettbewerbsfähigen Markt und deutsch-marokkanische Partnerschaften für Industrie 4.0. Aktive Förderung umweltfreundlicher Technologien, die Positionierung als Vorreiter in Afrika, sowie die Implementierung von Industrie 4.0 machen Marokko zu einem zentralen Produktionsstandort mit erhöhter Nachfrage. Das anhaltende Importbedürfnis im Verarbeitenden Gewerbe eröffnet deutschen Anbietern vielversprechende Perspektiven auf dem marokkanischen Markt.

Projektschwerpunkte

  • Individuelle Geschäftsgespräche mit ausgewählten Partnern (Fokus: Geschäftskontakte, B2B) 
  • Networking für die zukünftige Markteinführung
  • Präsentationsveranstaltung zur Vorstellung der deutschen Unternehmen mit anschließendem Kontaktaustausch 
  • Zielmarktinformationen und Markteinblicke durch Marktexperten und deutschen Repräsentanten vor Ort

Anmeldeschluss für eine Teilnahme an der Geschäftsanbahnung ist der 01. März 2024. Die Teilnehmerzahl ist auf zwölf Unternehmen beschränkt. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge der Anmeldungen berücksichtigt, KMU haben Vorrang vor Großunternehmen. 

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Die Eigenbeiträge für die Teilnahme am Projekt betragen, in Abhängigkeit von der Unternehmensgröße, zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). 

Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Anmeldung finden Sie auf der Website von enviacon bzw. im Projektflyer 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden. 

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