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(BMWK) - Vom 05.02. bis zum 09.02.2024 führt foreign markets in Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Mexiko-Stadt und mit der Deutsch-Mexikanischen Industrie-und Handelskammer (AHK Mexiko), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, eine Markterkundungsreise nach Mexiko durch. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Regionaler Schwerpunkt wird die Hauptstadt Mexiko-Stadt sein. Zentraler Fachpartner auf deutscher Seite ist der Bundesverband der deutschen Galerien und Kunsthändler (BVDG).

Der Schwerpunkt des Fachprogramms liegt u.a. auf einer Informationsveranstaltung zum Kunst- und Museumsmarkt Mexiko. Darüber hinaus sieht das Programm exklusive Treffen und Gespräche mit Experten und Multiplikatoren sowie  Besuche von Referenzunternehmen und Referenzprojekten wie Galerien, Museen und Kreativinitiativen der Zielbrache im Großraum Mexico City vor. Zum Zeitpunkt der geplanten Projektmaßnahme findet vor Ort die Mexico City Art Week 2024 statt, die u.a. mit den Fachmessen für zeitgenössische Kunst ZONAMACO 2024 und Feria Material Vol. 10 eine exzellente Möglichkeit bietet, Geschäftschancen im Wachstumsmarkt Mexiko auszuloten, sich über Rahmenbedingungen  und kulturspezifische Besonderheiten im Geschäftsverkehr zu informieren sowie sich mit relevanten Akteuren der Zielbranche zu vernetzen.

Mexiko ist die größte spanischsprachige Nation der Welt und die zweitstärkste Volkswirtschaft Lateinamerikas nach Brasilien. Beim Außenhandel steht das Land im regionalen Vergleich mit deutlichem Vorsprung sogar auf Platz 1. Im Jahr 2021 erwirtschaftete das 130-Millionen-Einwohner-Land ein Bruttoinlandsprodukt von rund 1.286 Milliarden US-Dollar (US$). Damit lag Mexiko unter den größten Volkswirtschaften der Welt auf Rang 15 hinter Spanien und vor Indonesien. Die wirtschaftliche Dynamik hat seither weiter zugenommen. Experten erwarten, dass die Wirtschaft Mexikos 2023 und in den kommenden Jahren um 2 Prozent wachsen wird. Der größte Wettbewerbsvorteil Mexikos ist die geografische Nähe zu den USA und das gemeinsame Freihandelsabkommen mit den USA und Kanada. 

Dank dieser Rahmenbedingungen konnte sich auch die Kultur- und Kreativwirtschaft in den vergangenen Jahren dynamisch entwickeln, so vor allem in Teilmärkten, wie im Bereich des Kunstmarktes, in der Filmwirtschaft, in der Architektur und/oder in der Software-/Games Industrie. Die Hauptstadt Mexico City hat sich als regionaler ART-HUB für die Kunstwirtschaft in Mexiko, aber auch in Lateinamerika etabliert. Die direkte Nachbarschaft zum weltweit wichtigsten US-Kunstmarkt und die sukzessive Etablierung von Kunstmessen in der Hauptstadt, sind wesentliche Treiber für die  dynamische Entwicklung des Zielmarktes in Mexiko.

Neben dem Kunstmarkt hat sich auch der Museumsektor – vor allem in der Hauptstadt – verändert und neue private Player sind neben den öffentlichen Akteuren aktiv geworden. Insgesamt gibt es mehr als 150 Museen in Mexico City, mehr als in jeder anderen Stadt auf der Welt, außer London. Mit der Überwindung der COVID-Pandemie steht auch der mexikanische Museumssektor vor neuen Herausforderungen. Neben der Einführung von digitalen und hybriden Arbeitsabläufen und -prozessen werden auch innovative Präsentationsformen von Kunst- und Ausstellungsgütern nachgefragt. Nicht zuletzt sind die Museen im wachsenden Maße an internationalen Ausstellungskooperationen interessiert.

Diese Entwicklung wird gerade für deutsche Anbieter von technischen Museumsprodukten und Dienstleistungen, wie im Bereich von Vitrinen Bau, Besucherführung, Lichttechnik, Restauration und Konservierung, aber auch im Bereich von Ausstellungskonzeption, Fine-Art Logistik und Fine-Art Versicherung attraktive Geschäftschancen eröffnen. Für deutsche Galerien, Kunsthändler und Kunstberater bieten sich hier über die Beteiligung an entsprechenden Ausstellungen mit den vertretenden Künstlern attraktive Geschäfts- und Absatzchancen sowie Sichtbarkeit im Zielmarkt.

Zur Vorbereitung auf die Reise werden für die Teilnehmenden ein Zielmarkt-Webinar sowie kompakte Zielmarkt-Informationen in Form eines Handouts angeboten. Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). 

Interessierte Unternehmen können sich bis spätestens zum 08. Dezember 2023 anmelden. Die Berücksichtigung der Anmeldung erfolgt in der Reihenfolge des Eingangs, kleine Unternehmen haben Vorrang vor Großunternehmen.

Weitere Informationen zum Zielmarkt, zum Fachprogramm und zur Anmeldung finden Sie im Projektflyer    

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden. 

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