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(BMWK) - Vom 3.6.2024 bis zum 6.6.2024 führt die Deutsch-Norwegische Handelskammer, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, eine Geschäftsanbahnungsreise nach Norwegen zum Thema „bildende, zeitgenössische Kunst“ durch.

Die Handelskammer kooperiert hierbei mit qualifizierten Fachpartnern: Kreativ-Transfer aus Deutschland und dem Office for Contemporary Art Norway aus Norwegen. Die Reise soll deutschen Unternehmen aus dem Bereich der bildenden Kunst einen fundierten Markteintritt ermöglichen. Es handelt sich um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). 

Ziel dieser Geschäftsanbahnungsreise ist es, deutsche KMU der Kreativwirtschaft, wie zum Beispiel Galerien, Kunsthandel, Künstlerinnen und Künstler, aber auch Kuratoren und Museen, beim Markteintritt und der Geschäftsanbahnung in Norwegen zu unterstützen. Gezielt werden individuell vorbereitete Geschäftsgespräche mit potenziellen Geschäftspartnern für B2B-Treffen vermittelt sowie Netzwerkaufbau ermöglicht. Im Rahmen einer Präsentationsveranstaltung haben die deutschen KMU die Möglichkeit, sich dem norwegischen Publikum vorzustellen. Gleichzeitig bildet die Veranstaltung ein Forum für den Austausch zwischen deutschen und norwegischen Branchenvertretern, darunter Unternehmen, Künstlerinnen und Künstler, Museen, Netzwerke und Verbände. Ferner erhalten teilnehmende Unternehmen ein branchenspezifisches Zielmarktwebinar inklusive Handout, die eine solide Grundlage für die Reisevorbereitung bieten.  

Die zeitgenössische bildende Kunstszene in Norwegen ist lebendig und vielfältig. Sie zeichnet sich durch eine Mischung aus traditionellen künstlerischen Elementen und innovativen, bahnbrechenden Ansätzen aus. Die Szene legt einen starken Fokus darauf, ihr reiches Erbe zu bewahren und gleichzeitig moderne Kreativität und Vielfalt zu fördern. Die Regierung hat in ihrem letzten Staatsbudget 2023 dem Ministerium für Kultur und Gleichstellung einen Staatshaushalt von insgesamt 23,3 Milliarden norwegische Kronen (ca. 2 Milliarden Euro) bewilligt. Norwegen hat in den letzten Jahren, vor allem auch während der Pandemie, in den Erhalt und die Förderung kultureller Einrichtungen wie Museen, Galerien, historische Stätten und Aufführungsorte investiert. Die Eröffnung des neuen Nationalmuseums und des Munch-Museums im Jahr 2022 unterstreicht diese Entwicklung. 

All diese Bemühungen haben dazu beigetragen, das allgemeine Kunstinteresse in Norwegen zu steigern und die Positionierung von Galerien zu stärken. Der norwegische Kunstmarkt erwartet ein weiteres Wachstum, die Museen einen Anstieg an Besucherzahlen und norwegische Kunstinstitutionen arbeiten zielgerichtet mit internationaler Kooperation, um langfristig internationale Netzwerke aufzubauen. Kunstschaffende aus Deutschland genießen einen sehr guten Ruf in Norwegen. Diese Entwicklungen auf dem norwegischen Markt schaffen gute Grundlagen für einen regen und kreativen Austausch zwischen den deutschen und norwegischen Akteuren aus der Kunst- und Kulturbrache.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme an dem Projekt beträgt abhängig von der Unternehmensgröße, zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). 

Weitere Informationen zur Geschäftsanbahnung finden Sie unter https://norwegen.ahk.de/de/main-navigation/events-info-hub bzw. im Projektflyer.

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden. 

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