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(BMWK) - Vom 04.06.2023 bis zum 09.06.2022 führt AHP International, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Amerikanischen Handelskammer New York (AHK USA) sowie dem Verband der Bahnindustrie in Deutschland e.V. (VDB) eine Geschäftsanbahnungsreise in die USA durch. 

Präsident Biden setzt starke Impulse zur Stärkung der Bahnindustrie in den USA. Seine ambitionierten Pläne sehen etwa 2,3 Bio. USD für die Modernisierung der Infrastruktur vor. Darunter fällt auch der Schienenverkehr, der zusammen mit dem Straßennetz ein geplantes Budget von 621 Mrd. USD aufweist. Davon entfallen ca. 45 Mrd. USD auf den Reparaturstau aller Amtrak-Strecken. Amtrak plant in seiner „Vision 2035“, bis 2035 den Bau von 30 neuen Routen sowie neue Züge auf 20 bestehenden Strecken einzusetzen. Darunter fallen vor allem der Ausbau von Tunneln in der Region New York City und eine Hochgeschwindigkeitstrecke zwischen Boston und New York City, welche eine Verkürzung der Reisezeit um 2 Stunden einbringen kann. Zudem könnten Projekte, die in der Vergangenheit pausiert wurden, wieder aufgenommen werden. Dazu zählen unter anderem auch der Ausbau des Knotenpunkts Chicago durch Public-Private-Partnerships (PPP).

Weiter gibt es Pläne, eine direkte Zugverbindung zwischen dem Lehigh Valley mit der Stadt Allentown/ Pennsylvania und New York City einzurichten. Die vorgeschlagene Strecke Allentown – New York City soll Teil der 75 Mrd.-USD teuren „2035 Vision“ von Amtrak sein. Trotz der Verschärfung von Lieferklauseln für die staatliche Eisenbahngesellschaft Amtrak, können sich deutsche Firmen durch Alleinstellungsmerkmale Lieferchancen erhoffen.

Ziel der sechstägigen Geschäftsanbahnungsreise ist der Aufbau von zukünftigen Beziehungen mit potenziellen Geschäftspartnern sowie die Besichtigung von Eisenbahneinrichtungen vor Ort. Dies geschieht durch Gruppenbesuche bei wichtigen Akteuren vor Ort sowie durch Networking Veranstaltungen mit deutschen, in der Eisenbahnindustrie tätigen Unternehmen einerseits und mit amerikanischen Playern der Eisenbahnindustrie andererseits. 

Die Reise richtet sich vorrangig an kleine und mittlere Unternehmen mit Geschäftsbetrieb in Deutschland, wobei auch für große Unternehmen eine Teilnahme möglich ist. Die Teilnahmezahl ist auf maximal 12 Firmen begrenzt.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Der Anmeldeschluss zur Teilnahme an der Geschäftsanbahnungsreise ist der 10.03.2023.

Weitere Informationen finden Sie im Projektflyer.

Unter www.gtai.de/mep kann eine Übersicht zu weiteren Projekten des MEP abgerufen werden.