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(BMWK) - Vom 7. bis zum 11.10.2024 führt die SBS systems for business solutions GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), eine Geschäftsanbahnung nach Rumänien und Moldau (Klausenburg, Bukarest und Chisinau) durch. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU und der Exportinitiative Gesundheitswirtschaft. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Realisiert wird das Projekt zu dem Thema der Gesundheitswirtschaft in Zusammenarbeit mit dem rumänischen Partner Smart Health Cluster. Fachliche Unterstützung liefern zudem Fachverbände BioLAGO e.V. - the health network, BPI - Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie, Health Capital Berlin Brandenburg und GHA-German Health Alliance.

In Rumänien stehen enorme Mittel von 14,2 Milliarden Euro an Zuschüssen und 14,9 Milliarden Euro an Darlehen für Investitionen bereit. Ein beachtlicher Anteil davon, rund 10 %, ist dem Gesundheitssektor gewidmet. Ein Investitionsvolumen von etwa 2 Milliarden Euro zielt darauf ab, die Krankenhausinfrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen, um die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten und das Risiko von infektionsbedingten Komplikationen in den Krankenhäusern zu reduzieren.

Gleichzeitig investiert Rumänien in neue Krankenhäuser und die Digitalisierung des Gesundheitswesens, während die Regierung die Versorgung von Krebs-, Schlaganfall- und Verbrennungspatienten verbessern möchte. Aktuell sucht die rumänische Regierung nach Unternehmen, die den Bau neuer Krankenhäuser übernehmen möchten. Zusätzlich plant die Regierung, rund 2 Milliarden Euro aus den EU-Fördermitteln für die Digitalisierung des Gesundheitssystems bereitzustellen. Für den mittelfristigen Aufbau neuer öffentlicher und privat betriebener Krankenhäuser werden Geräte zur Diagnostik benötigt, einschließlich Röntgensysteme, Computertomografen, Magnetresonanz- oder Ultraschallgeräte sowie medizinisches Verbrauchsmaterial wie Spritzen, Kanülen, Verbandsmaterial, Prothesen, Rollstühle und mehr.

Im Jahr 2024 wird der Markt für Medizintechnik in Moldau voraussichtlich einen Umsatz von etwa 85,70 Millionen Euro erwirtschaften. Dieses prognostizierte Volumen von 73,29 Millionen Euro im Jahr 2024 hebt die Medizintechnikbranche als führenden Markt hervor. Es wird erwartet, dass sich der Umsatz zwischen 2024 und 2028 mit einer jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 5,11% steigern wird, was zu einem prognostizierten Marktvolumen von 104,60 Millionen Euro im Jahr 2028 führen wird. In Moldau bieten sich im Gesundheitswesen attraktive Geschäftsmöglichkeiten durch den Wandel der Branche und die Modernisierung der Gesundheitsinfrastruktur. Unternehmen können innovative Lösungen und moderne Medizintechnik anbieten, um die Patientenversorgung zu verbessern und Kosten zu senken. Die pharmazeutische Industrie profitiert ebenfalls von der steigenden Nachfrage nach hochwertigen Arzneimitteln und Medikamenten.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto). 

Weitere Informationen zu dem Projekt und zur Anmeldung finden Sie unter www.germantech.org  im Projektflyer

Anmeldeschluss ist der 31. Mai 2024. 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden. 

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