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(BMWK) - Vom 11. November bis zum 14. November 2024 führt die DEinternational Servis Hizmetleri A.Ş. (AHK Türkei) gemeinsam mit German Water Partnership im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), eine Geschäftsanbahnungsreise in die Türkei durch. 

Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms durchgeführt. Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittelständische Unternehmen (KMU).

Steigende Industrialisierung, Urbanisierung und die wachsende Bevölkerung stellen die Türkei trotz starkem Wachstum des Marktes vor eine große Herausforderung. Der Bedarf nach fortschreitenden Technologien und moderner Ausrüstung steigt. 
Die türkische Wirtschaft befindet sich trotz einer rasanten Entwicklung der letzten Jahrzehnte in einer herausfordernden Zeit. Hohe Wechselkursschwankungen und Inflation sowie die steigenden Kosten für Finanzierung bergen Herausforderungen. Die wachsende Bevölkerung und der damit einhergehende steigende Wasserbedarf stellen ebenso wie die steigende Abwassermenge, bereits heute eine innenpolitische Herausforderung dar. Die steigende Industrialisierung, Urbanisierung sowie Landwirtschaft des Landes führen zur Dürre und einer zunehmenden Menge an Abwasser, welcher geklärt werden muss.

Die türkische Regierung hat ehrgeizige Ziele, was die wirtschaftliche Entwicklung des Landes betrifft.  Die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Energiewende rücken immer weiter in den Fokus der Regierung. So ratifizierte die Türkei im Jahr 2021 das Pariser Klimaabkommen und verschrieb sich der Klimaneutralität bis 2053. Eines der Regierungsziele ist es, die Wiederverwendungsquote von geklärtem Abwasser von fünf Prozent im Jahr 2023 auf 15 Prozent im Jahr 2030 zu erhöhen. Zu den Prioritäten des Ministeriums gehören die Reduzierung des Wasserverbrauchs und die verstärkte Nutzung von geklärtem Abwasser.
Die Türkei gehört trotz innenpolitischer Herausforderungen und Turbulenzen zu den am stärksten wachsenden Volkswirtschaften Europas. Mit ihrer geographischen Lage fungiert die Türkei als Brücke zwischen Europa und den Ländern des Nahen Ostens und Asiens. Im Jahr 2020 wuchs das türkische Bruttoinlandsprodukt trotz Corona-Pandemie um 1,8 %. Der Markt für Abwasser und Wasserversorgung in der Türkei weist mittelfristig große Wachstumstendenzen und gewinnbringende Geschäftspotenziale auf. Das Entwicklungspotential des Sektors ist hoch und somit auch die entsprechenden Investitions- und Geschäftsmöglichkeiten. 
Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Die Anmeldung wird erbeten bis zum 31.07.2024. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Unternehmen begrenzt. Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. 

Weitere Informationen zum Projekt und zur Anmeldung sind auf der Projektseite von German Water Partnership unter https://germanwaterpartnership.de/eventmanager/delegation-visit-geschaeftsanbahnung-turkey/ bzw. im Projektinfoletter erhältlich. 

Eine Übersicht zu weiteren Projekten des Markterschließungsprogramms für KMU kann unter www.gtai.de/mep abgerufen werden. 

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