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(BMWK) - Vom 26.02.2024 bis zum 01.03.2024 führt die SBS systems for business solutions GmbH, im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK), eine Geschäftsanbahnung nach Costa Rica und Panama durch. Es handelt sich dabei um eine projektbezogene Fördermaßnahme. Sie ist Bestandteil der Exportinitiative Umwelttechnologien und wird im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU durchgeführt.

Zielgruppe sind vorwiegend kleine und mittlere deutsche Unternehmen (KMU). Durchgeführt wird das Projekt zum Thema „Wasser- und Abwasserwirtschaft“ in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Regionalen Industrie- und Handelskammer für Zentralamerika und die Karibik (AHK ZAKK) sowie German Water Partnership e. V. 

In Costa Rica, politisch und wirtschaftlich stabilste Region Mittelamerikas, ist sicheres Trinkwasser als Grundrecht verankert. Das Land setzt auf nachhaltige Wassermanagementstrategien (Gesetz 276). Mit dem Regierungswechsel 2022 liegt der Fokus auf verbessertem Abwassermanagement. Der Markt umfasst den öffentlichen Dienstleister AyA, kommunale Versorger und öffentliche Konzessionen. Herausforderungen resultieren aus den sieben Klimazonen und den saisonalen Schwankungen, die durch den Klimawandel verstärkt werden. Die Prioritäten und Marktchancen liegen in der Modernisierung der Trinkwasserinfrastruktur, der Förderung nachhaltiger Wassernutzung, der Förderung von Brauchwassernutzung sowie dem Ausbau der Klärinfrastruktur in ländlichen Regionen bzw. der Erweiterung der Klärkapazitäten in den Metropolregionen.

Panama fungiert ebenfalls als geopolitischer Stabilitätsanker der Region und verzeichnete 2022 das höchste Wirtschaftswachstum Lateinamerikas mit 13,5 %. Die Weltbank prognostiziert für 2023 ein Wachstum von 5,7 % und für 2024 von 5,8 %. Der Markt wird durch den öffentlichen Dienstleister IDAAN für Aquädukte und Abwassersysteme geprägt, der auch mit privaten Unternehmen kooperiert. Eine durchschnittliche jährliche Regenmenge von 1800 mm bei 130 Regentagen in Panama-Stadt und sogar 3000 mm an der Karibikseite stellen die panamaische Wasser- und Abwasserwirtschaft vor Herausforderungen. Es wird mittelfristig eine Zunahme der Niederschlagsmenge prognostiziert. Der beträchtliche Bedarf an Investitionen in die Wasser- und Abwasserinfrastruktur eröffnet vielversprechende Möglichkeiten für deutsche Unternehmen. Insgesamt sind zahlreiche öffentliche und private Vorhaben im Gesamtwert von 2,5 Mrd. USD geplant, darunter Projekte wie das „Sanamiento de la Bahía“ sowie weitere Projekte der Kanalbehörde.

Im Vorfeld der Reise erhalten die Teilnehmenden spezifische Informationen in Form einer Zielmarktanalyse zur Marktsituation, zu rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen und Einfuhrbestimmungen. In Costa Rica und Panama können sie ihre Technologien bzw. Dienstleistungen im Rahmen jeweils einer Präsentationsveranstaltungen vor einem ausgewählten Fachpublikum im Zielland vorstellen. Individuell vereinbarte Geschäftstermine mit lokalen Geschäftspartnern und hochrangigen Vertretenden aus Ministerien, Behörden und Fachverbänden schaffen neben Firmen- und Referenzobjektbesuchen die Grundlage für neue Geschäftskooperationen und ermöglichen zukünftige Auftragsakquisitionen.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil der Unternehmen für die Teilnahme am Projekt beträgt in Abhängigkeit der Größe des Unternehmens zwischen 500 und 1.000 EUR (netto).

Anmeldeschluss ist der 31. Oktober 2023.

Weitere Informationen unter www.germantech.org/geschaftsanbahnung-costa rica-panama-2024-wasserwirtschaft bzw. im Projektflyer

Informationen zum Markterschließungsprogramm für KMU finden Sie unter www.gtai.de/mep.


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