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(GTAI) -  Der Bedarf an Lösungen für das Abfallmanagement in Kenia steigt. Gründe sind die rapide Urbanisierung und der jährliche Bevölkerungszuwachs von etwa 1,2 Millionen Menschen. Die städtische Müllentsorgung ist völlig überfordert, in den Städten funktioniert die Müllabfuhr gerade in den ärmeren Stadtvierteln nur eingeschränkt. So werden laut Medienberichten in Nairobi von den täglich anfallenden rund 3.000 Tonnen Müll nur etwa 2.000 Tonnen abgeholt. Immer wieder sind Bilder zu sehen aus Stadtvierteln, in denen sich die Müllberge am Straßenrand auftürmen.

Auch die Deponien sind überfüllt und zum Teil nicht gesichert, so dass toxische Flüssigkeiten ins Grundwasser gelangen können. Die Regierung versäumt es, den Sektor nachhaltig zu modernisieren und gibt die knappen Staatsgelder lieber für die Wasserversorgung oder den Straßenbau aus. Dies könnte sich jedoch in den kommenden Jahren aufgrund zunehmender Umweltprobleme ändern. Auch Geberorganisationen entdecken für sich "grüne Themen" wie Recycling und nehmen diese verstärkt in ihre Projektportfolios auf.    

Weitere Informationen zum neuen Fact-Shett finden Sie bei Germany Trade & Invest.

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